Das Skeletttier

24. Februar 2008 at 23:15 (Spezifisch)

Das Skeletttier rief, skelettier mich!
Und es lachte ganz possierlich
weil es ja schon skelettiert –
da habe ich ihm eine geschmiert.

Permalink 3 Kommentare

Die Tröten

24. Februar 2008 at 23:00 (Spezifisch)

Dann stellten sich die Tröten in Reih und Glied auf und begannen das schaurige Spektakel. Ich bin hui, du bist pfui, wir sind Störche, ihr Grenouilles, was, wie, wer, wo, ach, am Arsch. So ging das, fort und fort, und fort, und die Tröten machten ganze Arbeit. Am Ende lag die kleine Mauer eilig errichteter Probleme in Trümmern und alle waren froh, dass sie zu den Guten gehörten. Dann begann der Tanz, und ein jeder verbarg seine Maske hinter der Maske, einer, die er aus den Bruchstücken des Zerrspiegels seines ich und bestem Knochenleim selbst gefertigt hatte.
Die Ansprache.

Lasst uns also, hier im Reigen,
innehalten und still schweigen
für die Leute, die verstorben.
Die sind tot. Allein, die Sorgen,
bah, die ließen sie uns hier
Also: spiel, Klavier! Und Bier,
lasst es rinnen, lasst es fließen,
lasst die Augen uns verschließen
Morgen ist ein schöner Tag
alles wird, wie sagt man, gut.
Wenn der liebe Herrgott mag –
er mag. Und wir sind frei von Schlud.

Kreisel, durch die Kraft ihrer Rotation aufrechterhalten, tanzten über das abgewetzte Parkett und langsam erstarben die Lichter im aufziehenden Dunkel. Die Tröten hatten gegnerlos gewonnen.

Was gut werden konnte, wurde gut. Der Rest ist bekannt.

Permalink Schreibe einen Kommentar

Rana

7. Februar 2008 at 20:46 (Spezifisch)

Die Zwiebel lag in Scherben. Kein Kinogänger würde sich seiner erbarmen. Die Freunde des seichten Geschmacks trugen schwarz am Tag als Jürgen Fliege starb. Und Drews. Der Kräuterlikör war auch schon ganz bitter. Und schwarz. Und voll davon waren seine Trinker, den dunklen Abgründen entgegen, die in der Dunkelheit schwach leuchteten, da sie weniger dunkel als die Dunkelheit waren. In der Stille des Sturms zündete sich Herkules eine Zigarette an und der Apfel auf seinem Kopf wackelte dabei leicht. Kein Rambo würde sich seiner erbarmen. Rambo trug schwarz am Tag als der Freund des seichten Geschmacks starb, als die Kinogänger den helldunklen Abgründen entgegen flogen, auf einer lichten Wolke unendlichen Schwachsinns und brezelförmiger Oxymora. Schwarz und bitter stand die Stille im Sturmaugenring, umgeben von geschmacklosem Wirbeln. Freunde fand an diesem Tag keiner, doch wenigstens gab es keine neuen Feindschaften. Die Gräben waren tief genug, und schon begann man sie zuzuschütten mit denen, die beim Versuch sie zuzuschütten noch vor kurzem von ihnen zerbrochen worden waren. Hell strahlte kein Stern, aber der neue Himmel troff vor lichtem Mittelmaß. Und keiner trug mehr Lampen. Sissi schnäuzte sich spitz in ein Schnupftuch und umarmte anschließend Argus, der sie zuvor beobachtet hatte. Kein Freund würde sich ihrer mehr erbarmen. Die Zwiebel lag in Scherben.

Permalink Schreibe einen Kommentar

Mangels Masse

6. Februar 2008 at 23:04 (Spezifisch, Unspezifisch)

Heute sei der Tag meiner Youtubefreiheitsdefloration. Mangels eigener Zeit und damit einhergehender Massefreiheit nehme ich mir die anderweitig zu verortende Freiheit ein wirklich nettes Fundstück zu posten. Spaß, viel, und so wünsch. Ich.

Englische Fassung – mehr Feuer, mehr Klimbim:

Deutsche Fassung – nicht so Englisch:

Permalink Schreibe einen Kommentar